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My Rebreather
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Mein Dolphin der 3. Generation

Durch meine Erfahrungen mit meinen beiden Vorgängerversionen, sowie den ausführlichen Beschreibungen, insbesondere von Kerry McKenzy und Dave Sutton, habe ich nun versucht die KISS Philosophie von Gordon Smith  konsequenter umzusetzen. Einige der schon in den ersten beiden Version zum Einsatz gekommenen Teile, z.B. der Adapter für den Höhenausgleich des Oxy2, kommen auch in dieser Version wieder zum Einsatz. Desweiteren habe ich eine Änderung an dem Dolphin Jacket vorgenommen, welche den Tragekomfort deutlich verbessert hat.

Die weiteren Details sind in den unteren Bildern zu sehen.

Achtung: bei jeglicher Änderung am Gerät verliert das Dolphin seine CE-Zulassung. Sollte jemand auf der Basis dieser Fotos und Erklärungen Änderungen an seinem Gerät vornehmen und zu Schaden kommen, können hieraus keine rechtlichen Ansprüche an mich abgeleitet werden. Ich warne ausdrücklich davor Umbauten ohne entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen vorzunehmen.

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Die Hauptkomponenten meines KISS-Style-Dolphins sind: eine modifizierte 1.Stufe, der Adapter, Finimeter und das Dosierventil. Alle Teile sind durch Schnellverschlusskupplungen miteinander verbunden.

Das ist der Adapter der den Höhenausgleich zum Oxy2 herstellt. Über diesen Adapter wird der Sauerstoff in den Ausatembeutel dosiert.

Hier sieht man das Kernstück, das Dosierventil. Über dieses Ventil wird ein konstanter Sauerstoff-Flow dem Atemkreislauf zugeführt. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit über den integrierten Inflator (runder Knopf) weiteren Sauerstoff manuell zuzuführen. Bei einer Funktionsstörung kann über den kleinen Kugelhahn in der Mitte die Sauerstoffzufuhr gesperrt werden. Um ein verstopfen der Dosierdüse zu verhindern ist ein Filterelement integriert.

Ein weiteres Kernstück meines “neuen” Dolphin sind die beiden 3 Liter 300 bar Komposite-Flaschen. Wie aus der Beschriftung ersichtlich ist die eine Flasche mit Sauerstoff, die andere mit Nitrox (als Dilluent) gefüllt. Selbstverständlich kann anstatt Nitrox auch Luft, oder sogar Trimix benutzt werden. Ich benutze meist Nitrox, da es sich als sehr komfortabel herausgestellt hat und der fO2 dadurch sehr konstant bleibt.

Der Gasvorrat dieser beiden Flaschen ist ausreichend genug um selbst bei Tauchgängen mit einigen Minuten Deko genügend Bailout Gas zur Verfügung zu haben.

Die beiden Komposite-Flaschen haben einen sehr guten Tragekomfort, da sie Auftrieb haben und somit nicht im Rücken drücken. Kleiner Nachteil, der Auftrieb muss mit entsprechend mehr Blei ausgeglichen werden, was aber dem Komfort beim Tauchen keinen Abbruch tut.

Der Brustgurt hat erheb- lich zur Verbesserung des Tragekomforts beigetragen. Ein verrutschen der Schultergurte ist nun nicht mehr möglich.